Biografie

Das Flügelschlag-Quartett begann seine gemeinsame musikalische Arbeit mit der Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug von Béla Bartók. Zusammengesetzt aus den Pianisten Barbara und Sebastian Bartmann und den beiden Schlagzeugern Ákos Nagy aus Budapest und Claudius Heinzelmann beschäftigt sich das Stuttgarter Ensemble sowohl mit Originalwerken als auch mit eigenen Bearbeitungen und Kompositionen.


Das Quartett wurde 2008 mit einem Stipendium des Deutschen Musikrats ausgezeichnet und in die 53. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.
Im August 2009 gewann das Flügelschlag-Quartett den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für zeitgenössische Kammermusik in Krakau.
Darauf folgten Einladungen zu renommierten Musikfestivals, so zum Musikfest Stuttgart, zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und zum Oberstdorfer Musiksommer. 2011 eröffnete das Flügelschlag-Quartett die Brunnenhof-Konzerte der Münchener Residenz. Konzertiert hat das Ensemble in Konzerthäusern wie z. B. der Bonner Beethovenhalle und der Krakauer Philharmonie.


Sowohl einzeln als auch im Ensemble nahmen die vier Musiker an verschiedenen Rundfunk- und Fernsehproduktionen der Sender Arte, BR, Deutschlandradio Kultur, SWR, WDR, ZDF sowie einigen ausländischen Sendern teil.


Wichtige künstlerische Impulse gaben Klaus Dreher, Michael Kiedaisch, Marta Klimasara, Manfred Kniel, Gyula Racz und Hans-Peter Stenzl. Die vier Musiker fühlen sich sehr geehrt, dass sie 2009 den Perkussionisten und Mitbegründer des Percussion Ensembles Kroumata Anders Loguin († 2011) aus Stockholm für einen eigenen Meisterkurs nach Süddeutschland einladen durften.

Sebastian Bartmann, Barbara Bartmann, Claudius Heinzelmann, Ákos Nagy (v.l.n.r.)
Sebastian Bartmann, Barbara Bartmann, Claudius Heinzelmann, Ákos Nagy (v.l.n.r.)