"Ein Kammerkonzert wie Champagner – prickelnd und belebend, ganz in der Moderne zu Hause und leicht wie ein Flügelschlag eben."

                                                                                                                 > RP Wesel

Barbara und Sebastian Bartmann, Klavier

Claudius Heinzelmann und Ákos Nagy, Percussion

     

Neue Musik, beginnend mit der Sonate von
Béla Bartók, eigene Kompositionen von Sebastian
Bartmann und eigene Bearbeitungen

Die nächsten Konzerte:

 

     21.04.2018, 17 Uhr - Gaisburger Kirche, Stuttgart

 

         Carmina Burana

               Flügelschlag-Quartett        

               Figuralchor der Gedächtniskirche Stuttgart

               Leitung: Alexander Burda

 

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     22.04.2018, 18 Uhr - Gedächtniskirche, Stuttgart

 

         Carmina Burana

              Flügelschlag-Quartett 

                Figuralchor der Gedächtniskirche Stuttgart

                Leitung: Alexander Burda

 

 

Klassisches packend in Szene gesetzt

 

Sozusagen mit dem kleinen Finger hatte der fest installierte Monster-Flaschenzug die zwei Konzertflügelchen auf die Bühne des Iller-Kraftwerks gehoben. «15000 kg» Tragkraft verkündet stolz die gusseiserne M.A.N.-Plakette über dieser extra aufgebauten Konzertbühne des Oberstdorfer Musiksommers - gut sichtbar für jeden der rund 170 Besucher. Ein << Flügelschlag-Quartett >>, sprich << percussion und piano mal zwei >>, agierte auf dem meterhohen Podium voller Gerätschaften, gute zwei Stunden lang. Die deutsch-ungarische Formation, drei Männer und eine Frau, setzte hier auf packende Weise seriöse Musik in Szene, mit Flügeln und Schlag: Schostakowitsch, Prokofiew, Lutoslawski, Milhaud sind die bekannten Namen auf dem Konzertprogramm.

Sebastian Bartmann (geboren 1979), Pianist, Komponist, Rezitator und Moderator in einer Person, würzt die Darbietungen mit der fesselnden Eigenkomposition << NUBA >>, ein << Poem für zwei Klaviere, Vibrafon und Marimba >>. [...]

In << Sahay Manush >>, einem Perkussionsstück des Polen Marcin Blaszewicz (geb. 1953), verzahnen [...] Trommeln, Gongs und Marimbaklänge wie Yin und Yang-Symbolik ineinander.

Bei Darius Milhauds << Scaramouche >> treibt der Clown Scharlatan sein Unwesen, perkussiv wie schlicht-melodiös. Was der Kirchenhall in dieser Turbinenhalle besonders gut unterstützt. Die Zugabe: ein vierhändiger, phantasmagorischer << Feengarten >> von Maurice Ravel. Mit dem Flügelschlag-Quartett ein Traum.

 

 

(Allgäuer Zeitung, Kempten, 19.08.2011)